Teamcenter

Tag 1, 15.Juni 2021


13:00 - 13:40 Uhr

Scripting und Massendatenpflege für Teamcenter mit Hilfe der Microsoft PowerShell

Welcher Admin kennt diese Aufgaben nicht:

  • Exportieren sie mir Daten X-Y
  • Importieren sie mir Daten X-Y und starten sie einen Workflow
  • Suchen sie mir alle Item´s mit diesen Kriterien und pflegen sie das Property X
  • ....

Für Excel gibt es für solche Aufgaben VBA (Visual Basic for Applications). Wäre es nicht schön so etwas Ähnliches für Teamcenter zu haben? PowerShell ist ein plattformübergreifendes Framework von Microsoft zur Automatisierung, Konfiguration und Verwaltung von Systemen, bestehend aus einem Kommandozeileninterpreter sowie einer Skriptsprache. Was wäre, wenn sich die PowerShell mit Teamcenter verstehen würde? In diesem Vortrag wird gezeigt wie sich die PowerShell über Teamcenter SOA mit Teamcenter verbindet, und welche vielfältigen Möglichkeiten sich daraus ergeben. Es werden eine Reihe sogenannter Cmdlets vorgestellt und gezeigt wie diese mit der PowerShell-Pipeline funktionieren. Selbsterklärender Aperitif: Get-TeamcenterItemAndObjects -ItemId “PLM_Connection_2021 | Select-TeamcenterType -TypeName ItemRevision | New-TeamcenterWorkflow –WorkflowTemplate “VonAnwendernFürAnwender”

 

13:50 - 14:30 Uhr

Vermeidung von datenbezogenen Workflow-Abbrüchen in Teamcenter

Bei der Arbeit mit Teamcenter Workflows kann es für den Anwender aufgrund von Daten- und Konsistenzfehlern zu Abbrüchen im Workflowprozess kommen. Diese führen zu steigenden Zeit- und Kostenaufwendungen im Entwicklungsprozess.
 
Das Ziel ist es, bereits im Vorfeld des Workflowstarts die Datenqualität sicherzustellen und somit Abbrüche im eigentlichen Workflowprozess zu vermeiden. Diese Vorgehensweise stellt sicher, dass der User oder Administrator keine aufwendigen Nacharbeiten durchführen muss.
 
BCT CheckIt stellt eine etablierte Lösung dar, bei welcher die Datenqualität mithilfe von Prüfregeln bereits vor dem Start des Workflowprozesses sichergestellt werden kann.
Der BCT CheckIt Designer ermöglicht dem Teamcenter/BCT CheckIt Administrator Prüfregeln einfacher aufzubauen, zu warten und in Teamcenter bereitzustellen. Durch ein intuitives Webinterface ohne Konfigurationsaufwände, können die definierten Regeln per Drag and Drop hinzugefügt oder entfernt werden.
 
Diese Präsentation zeigt Ihnen, wie Sie mit Hilfe des BCT CheckIt Designer neue Prüfregeln erstellen, in Teamcenter bereitstellen und durch den User ausführen lassen.

13:50 - 14:30 Uhr

Schnellere Prozessabläufe und bessere Datenqualität im PLM-System

Gerade die Freigabe von umfangreichen Stücklisten komplexer Anlagen stellt Mitarbeiter vor die anspruchsvolle Aufgabe der Sicherstellung aller produktionsrelevanten Informationen. Dabei müssen beispielsweise Unterkomponenten und alle damit verbundenen Dokumente im PLM-System der geforderten Qualität entsprechen. Relevante Attribute oder Statuswerte für eine Freigabe müssen an allen Bauteilen gepflegt sein. Erfahren Sie, wie der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer AG, unter Verwendung von Teamcenter, die Freigabe von komplexen Strukturen mit entsprechender technischer Unterstützung beschleunigt. Dabei spielt nicht nur die Optimierung der eigentlichen Freigabe-Prozesse eine Rolle, zu dem ist durch die Automatisierung von Prüfungen eine sichere und schnelle Freigabe auch umfangreicher Baugruppen möglich. Die Zeitersparnis und geringere Fehlerquote führen auch zu deutlichen Vereinfachungen in Folgeprozessen. Ein weiterer Vorteil liegt in der kurzen Einarbeitungszeit neuer Kollegen in die komplexen Arbeitsabläufe und Unternehmensstandards, welche durch die im PLM-System integrierten Assistenten gewährleistet wird.

15:00 - 15:40 Uhr

Teamcenter Betrieb – Nicht den Überblick verlieren!

Teamcenter als heterogenes System mit einer Vielzahl von Modulen und Schnittstellen, stellt eine besondere Herausforderung im Betrieb dar. Um hier den Überblick nicht zu verlieren, ist ein effizientes Monitoring aller Komponenten erforderlich. Der Vortrag soll aufzeigen, wie durch ein umfassendes Monitoring der Betrieb von Teamcenter wirksam unterstützt werden kann. Anhand eines Beispiels aus der industriellen Praxis im Rahmen eines Global Support and Service Agreements, sollen die Möglichkeiten des Monitorings einer komplexen Teamcenter Umgebung aufgezeigt werden.

15:50 - 16:30 Uhr

Teamcenter Product Configurator – Ein Überblick, Einblick und Ausblick

Komplexität verwalten! Konfigurieren statt konstruieren - Wie Vorgehen? Und wie Stücklisten zu 80% oder 120% ausleiten? Ausblick: Angebotsgestaltung nach CPQ (Configure Price Quote): Teamcenter Regelinformationen nutzen. ---- Nach einem kurzen Portfolioüberblick mit den Neuigkeiten von Variant Matrix und Rulestream soll der Vortrag vorrangig auf den Teamcenter Product Configurator fokussieren. Eine Frage: Wie kann der Configure to Order Anteil für ein Unternehmen von den heute oft gängigen 30 Prozent auf bis zu 70 Prozent erhöht werden? Und wie kann die Konstruktion auf bestehende Produktinformationen zugreifen und konfigurieren, mit dem Ziel eine fehlerfreie und auftragsbezogene Stückliste zu erhalten? In dem Vortrag wird erklärt, wie durch die Trennung von Struktur und Konfigurationslogik ein übergeordnetes, losgelöstes Konfigurieren möglich ist. Und wie der Product Configurator über verschiedene Prozessschritte und somit Stücklisten (von der EBOM-MBOM, BOP und SBOM) hinweg schon früh im Entwicklungsprozess eingesetzt werden kann Auch wird ein Ausblick auf den CPQ-Prozess gezeigt. (Configure Price Quote) Der Ansatz vom konfigurierbaren Produkt hin zum konfigurierbaren Angebot auf Basis des tatsächlichen CAD-Konfigurations-Regelwerkes. Auch wird kurz auf das Thema SAP-Teamcenter Partnerschaft in dem Kontext eingegangen. Hinweis: Bitte besuchen sie auch den Vortrag am 16.06. zum Thema „Neuigkeiten: Produktkomplexität beherrschen“ von Christian Schmidbauer – da sich beide Vorträge hervorragend ergänzen.

 

 

TAG 2, 16.Juni 2021


10:30-11:10 Uhr

Volle BOM  & Verbindungs-E-CAD Strukturen im Teamcenter

Diesen Prozess und dessen Funktionen stellen wir 100% zu Verfügung ohne, dass sie zusätzliche Schnittstellen oder Softwarepackte brauchen oder gross in Konfigurationen investieren müssen. Auf Knopfdruck kriegen sie volle E-CAD Strukturen in Teamcenter (auch Native) mit allem was Sie im E-CAD angewendet und gebraucht haben, egal ob sie nur 2D E-CAD oder 3D Routing machen. Dieses erleichtert Ihnen nicht nur das Erstellen von Stücklisten, sondern stellt auch bei Änderungen sicher, dass sie immer das richtige auf den Stücklisten haben.

11:20 - 12:00 Uhr

Teamcenter Product Configurator – Produktkomplexität beherrschbar machen

Konfiguration statt Neuanlage – Wiederverwendung statt Duplikat. Der Teamcenter Product Configurator als zentrales Instrument zur Erstellung der Varianten-Logik mitsamt ihres abhängigen Regelwerks. Was heute schon möglich ist, um die zunehmende Produktkomplexität, die sich auf fast alle Industrie-Segmente erstreckt, beherrschbar zu machen, sowie das Aufzeigen von neuen Highlights. ---- Wie kann ein Unternehmen der Komplexität der Varianten und dem konfigurierbaren Produktportfolio begegnen und gleichzeitig eine hohe Marktflexibilität bei optimierter Varianz erreichen? Mit dem Teamcenter Product Configurator kann eine Konfigurationslogik und ein Regelwerk angelegt werden, das die Konfigurierbarkeit im Prozess sicherstellt und den ermittelten, optimalen Variantenraum abbildet. Dieses Regelwerk beinhaltet eine einheitliche Definition von Produktmerkmalen, Regeln- und Produktinhalten über das gesamte Produktportfolio eines Unternehmens hinweg. Für das Anlegen dieser Regeln werden in Teamcenter lediglich Stunden statt der sonst üblichen Tage benötigt. Nachdem die Varianten-Logik mitsamt ihrer für die Produkte relevanten Restriktionen im Product Configurator finalisiert wurde, wird sie der entsprechenden Stückliste (CAD-BOM, EBOM, MBOM oder auch BOP und Service BOM) über simples Drag & Drop zur Verfügung gestellt. Anschließend erfolgt eine performante Visualisierung der Konfiguration in Echtzeit auf Basis der CAD-Daten. Dies schafft eine sofortige Entscheidungsgrundlage und führt so zu einer immensen Beschleunigung im Entwicklungszyklus. Während des Vortrages werden wir Ihnen einige der neuesten Highlights des Teamcenter Product Configurator präsentieren. Hinweis: Bitte besuchen Sie auch den Vortrag am 15.06. zum Thema „Teamcenter Product Configurator - Ein Überblick, Einblick und Ausblick“ von Roman Kabisch. Hier erfahren Sie u. a. mehr zum Variantenmanagement-Portfolio, sowie SAP und CPQ (Configure Price Quote) Prozess in Verbindung mit Teamcenter Product Configurator.

14:10 - 14:50 Uhr

Teamcenter 12 als PLM Data Backbone im Integrated Tool Landscape Programm der Siemens Healthineers

Mit dem Umstieg auf Teamcenter 12.3 im Sommer 2020 hat Siemens Healthineers bestehende Funktionalitäten modernisiert, neue Module erschlossen und grundsätzliche Themen architektureller Natur vereinheitlicht: vom neu konzipierten Berechtigungskonzept, über den durchgängigen Einsatz des Active Workspace Clients im Bereich der Freigabeworkflows bis hin zu infrastrukturellen Umstellungen im Bereich Microservices, Multi-Faktor Authentifizierung und Java.

15:00 - 15:40 Uhr

Teamcenter Testautomatisierung – Warum klassische UI-Tests das Ziel verfehlen

In über 20 Jahren PLM- und Teamcenter-Consulting konnten wir beim Testen von Teamcenter immer wieder hohe Aufwände beobachten, gepaart mit unsicherer Zuverlässigkeit. Durch die Zunahme von agiler Entwicklung und Continuous Integration ist es essenziell, jederzeit die Einsatzbereitschaft eines Systems sicherzustellen.
Viele unserer Kunden haben auf UI-Tests gesetzt und waren durch hohe Kosten und Komplexität, sowie lange Laufzeiten bei einfachen Tests von den Ergebnissen eher enttäuscht.
Deshalb haben wir einen deutlich effizienteren Ansatz entwickelt, der UI-Tests auf ein notwendiges Minimum reduziert. Wir legen die Konzentration auf den automatisierten Test der Funktionalität unterhalb der Darstellung.
Im Vortrag erläutern wir unseren Ansatz für automatisierte API-Tests auf Basis SOA. Wir zeigen zum Beispiel wie Postactions, Workflows und Dispatcher-Tasks einfach, vollständig und zuverlässig getestet werden. Dadurch wird eindeutig eine höhere Qualität der getesteten Teamcenterlösung erreicht. Zudem zeigen wir, wie einfach und zügig Testfälle an neue Gegebenheiten angepasst und für unterschiedliche Testszenarien wiederverwendet werden können.