Datenaustausch

SIG-Leiter Datenaustasuch: Stefan Just, Prostep AG

 

TAg 1, 15.Juni 2021


13:00 - 13:40 Uhr

Einsatz von JT für die modellbasierte MultiCAx Kollaboration - Rückblick, Status und Ausblick

Mithilfe der modellbasierten Konstruktion lässt sich ein vollständiges digitales Abbild eines Produkts in einem 3D-Modell erstellen. Eine herkömmliche Zeichnung wird dadurch überflüssig. Für Geometrie- und Produktstrukturdaten in CAD, einschließlich PMI, sind inzwischen standardisierte Austauschformate weitgehend etabliert. Seit über 10 Jahren wird im Rahmen des JT Workflowforums im prostep ivip Verein die Standardisierung und industrielle Anwendung von JT in der Praxis vorangetrieben. Zudem wurden Strategien und Anwendungsfälle zum Einsatz von JT im Datenaustausch aber auch für die MulitCAx Kollaboration und durchgängige Prozessunterstützung in Entwicklung und Produktion erarbeitet und der Nutzen diskutiert.
In diesem Vortrag werden aktuelle Standards, Empfehlungen und Lösungen für einen durchgängig modellbasierten und digitalen Datenaustausch von Geometrie-, Produktstruktur- und nicht-geometrischen Informationen vorgestellt und Anwendungsbeispiele aus der Praxis präsentiert.

15:00 - 15:40 Uhr

VR-Meetings weltweit, ohne direkte Teamcenter Anbindung, ausüben

Die Globalisierung führt zu immer komplexen Abstimmungsprozessen. Mit einem virtuellen Konferenzraum können heute schnelle und effiziente globale Meetings durchgeführt werden. So können Teilnehmer, von Entwicklungsteam bis zu Kunden, weltweit an Besprechungen teilnehmen und ihre Vorstellungen live in der virtuellen Umgebung einbringen. Ein direkter Mehrwert ist die Reduzierung der weltweiten Reisen und die damit verbunden Kosten. Bei dem Fachvortrag wird die Lösung von ConmatiX und WeAre vorgestellt, wo zunächst die notwendigen Daten 3D Daten und weitere Dokumente direkt aus dem Teamcenter in einen virtuellen Konferenzraum gesendet werden. Jeder Teilnehmer, der eine Einladung per E-Mail erhalten hat, kann an dem VR-Meeting aktiv teilnehmen. Ein Teamcenter Zugang ist nicht notwendig! Ziehen Sie die VR-Brille an und lassen Sie sich durch die durchgängige Lösung begeistern und erkunden Sie Ihre Mehrwerte der Zukunft.

15:50 - 16:30 Uhr

Virtual Reality in der Praxis II

Wir wollen effizienter mit NX bzw. PDM entwickeln und mit agileren Methoden schneller auf den Punkt kommen!
Der Vortrag zeigt auf, wo bzw. wie Virtual Reality im täglichen (!) Gebrauch für Nutzen bringen kann.
Die Datenbereitstellung für Designreviews oder „Repair-Reviews mit virtuellen Werkzeugen“ ist auch on the fly möglich und damit können wir adHoc Virtual Reality Meetings starten oder mit AR Headsets z.B. Montageprozesse optimieren.
Allerdings muss man sich über die Leistungsfähigkeit von „kostengünstigen mobilen VR/AR Devices“ im Klaren sein, um effiziente Meetings zu gestalten.
Ein Beispiel für einen Standard-VR-Arbeitsplatz zeigt wie einfach VR Systeme geworden sind und damit auch im Home Office einsetzbar werden.
Ein Ausblick in neue VR und AR Headsets und die kommenden Möglichkeiten runden den Vortrag ab.

Tag 2, 16.Juni 2021


10:30-11:10 Uhr

Durch effektive und agile MES Einführung auf dem Weg zur digitalen Fabrik

In Produktion und Logistik von kleinen und mittelständischen Unternehmen finden wir unterschiedlichste komplexe, komplizierte, teilweise chaotische aber auch einfache Systeme vor. Am Beispiel von Projekten mit KMU Zulieferunternehmen zeigen wir, wie die Einführung eines MES unter Nutzung standardisierter Systembausteine und gleichzeitig agilen Projektmanagements bis hin zur Realisierung mit 24/7 Support vor sich ging. Im Sinne der Wertschöpfung ermöglichte der gewählte modulare Ansatz, sich zunächst den wichtigsten und wirtschaftlichsten Funktionen zu widmen. Grundsätzlich führt der Weg zur digitalen Fabrik über die Organisation und Änderung der Denkweise der Menschen, sobald Transparenz und Durchgängigkeit digitaler Lösungen vom Shop-Floor bis in die Cloud z.B. für Predictive Maintenance oder Business Intelligence das Ziel sind. Im Vortrag werden Erwartungen und Projektrealität im Spannungsfeld plakativ gegenübergestellt.

11:20 - 12:00 Uhr

elobau: Startklar für SCIP Reporting – durch den digitalen Werkstoffzwilling

Seit dem 05. Januar 2021 sind alle Unternehmen dazu verpflichtet, ihre Produkte in der SCIP Datenbank zu deklarieren, sobald diese einen Gefahrenstoff (SVHC-Stoff) oberhalb des Grenzwerts enthalten. Dies gilt für alle Produkte, die auf dem EU-Markt platziert werden.
Bei komplexen und variantenreichen Komponenten ist die Erfüllung der Meldepflicht nur unter hohem manuellem Aufwand zu gewährleisten.
Um dieser Deklarationspflicht nachzukommen verwendet elobau die Siemens Teamcenter Lösungen Integrated Material Management und Substance Compliance.
Elobau, gemeinsam mit dem Smart Expert Partner Nexpirit, teilt seine Erfahrungen, Schritte und Methoden, um effektive Compliance Aussagen aus der Lieferkette zu sammeln, zu bewerten und an die SCIP Datenbank zu übermitteln.