Was wir tun
Model-Based Definition (MBD) steht für einen modernen Ansatz der Produktdefinition, bei dem 3D-Modelle nicht nur die geometrische Form, sondern alle relevanten Fertigungs- und Herstellungsinformationen enthalten - einschließlich Bemaßungen, Toleranzen, Produkt- und Herstellungsinformationen (PMI) sowie weiterer technischer Metadaten. Damit wird die klassische 2D-Zeichnung als primäre Informationsquelle zunehmend ersetzt, und die digitale Definition direkt im 3D-Modell zur Leitgröße im Produktentstehungsprozess.
Der Fachbereich MBD fördert den Erfahrungsaustausch und die Diskussion rund um diesen paradigmatischen Wandel - von der Konzeption über die Implementierung bis hin zu Best Practices im täglichen Einsatz. Wir beschäftigen uns mit Fragen wie:
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Welche Anforderungen stellen Normen und Standards (z. B. ISO GPS) an PMI-Daten im 3D-Modell?
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Wie gelingt eine erfolgreiche Einführung von MBD-Methodiken im Unternehmen?
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Wie profitieren Konstruktion, Fertigung, Qualitätssicherung und Lieferanten von modellbasierten Prozessen?
Unser Ziel ist es, praktische Impulse und konkrete Anwendungen zu vermitteln, die über reine Theorie hinausgehen. Dazu zählen u. a. Praxisbeispiele, Erfahrungsberichte, Roundtables und Vorträge zu aktuellen Herausforderungen und Lösungsansätzen im Umfeld MBD.
Wir bieten Ihnen eine Plattform, um sich mit anderen Anwendern auszutauschen, Branchenwissen zu vertiefen und Ihre Erfahrungen in die Weiterentwicklung von MBD-Methoden einzubringen.
Sie sind herzlich eingeladen, Themen einzubringen, an Diskussionen teilzunehmen, Präsentationen zu halten oder einfach als Zuhörer dabei zu sein. Gemeinsam gestalten wir den Wandel zur modellbasierten Produktentwicklung.
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